Kostenloses Girokonto mit Zinsen: das Wichtigste in Kürze
Ein kostenloses Girokonto mit Zinsen verbindet zwei Wünsche: keine monatliche Kontoführungsgebühr und eine Verzinsung des nicht benötigten Guthabens. In Deutschland ist diese Kombination 2026 weiterhin eher die Ausnahme als der Standard. Viele Banken bieten entweder ein kostenloses Girokonto ohne Guthabenzins oder ein Girokonto zusammen mit einem separat verzinsten Tagesgeldkonto an.
Deshalb sollte man drei Modelle auseinanderhalten: direkte Girokontozinsen, verzinstes Cash in einem hybriden Bank-/Broker-Modell und separates Tagesgeld neben dem Girokonto. Die Prozentzahl allein sagt noch wenig darüber aus, wie bequem, sicher und dauerhaft das Modell für den Alltag ist.
Was bedeutet „Girokonto mit Zinsen“ eigentlich?
Im engeren Sinn bedeutet ein Girokonto mit Zinsen, dass das Guthaben auf dem eigentlichen Zahlungskonto verzinst wird. Das Geld bleibt also dort, wo Gehalt eingeht, Lastschriften abgebucht werden und Kartenzahlungen belastet werden. Ein Umbuchen auf ein separates Sparkonto ist nicht erforderlich.
Im weiteren Sinn verwenden viele Verbraucher den Begriff auch für Kontomodelle, bei denen neben dem Girokonto automatisch oder freiwillig ein Tagesgeldkonto eröffnet wird. Dann ist zwar das Gesamtpaket interessant, aber das Girokonto selbst trägt keinen Zins. Genau diese Unterscheidung ist wichtig, wenn du verschiedene Anbieter vergleichst.
Direkt verzinstes Girokonto oder separates Tagesgeld?
Beide Modelle können sinnvoll sein, lösen aber unterschiedliche Probleme. Direkte Girozinsen sind besonders bequem, weil auch der Liquiditätspuffer für Miete, Einkäufe und Rechnungen automatisch verzinst wird. Ein separates Tagesgeldkonto kann dagegen einen höheren Zinssatz bieten, verlangt aber aktives Umbuchen.
- Direkter Girozins: maximale Bequemlichkeit, oft niedrigerer Zinssatz.
- Tagesgeld neben dem Girokonto: häufig höherer Aktionszins, dafür separates Guthaben.
- Cash-/Broker-Modell: kann hohe Verzinsung und Zahlungsfunktionen verbinden, die rechtliche und technische Struktur kann aber komplexer sein.
Für den Alltag ist daher nicht automatisch der höchste Prozentsatz die beste Lösung.
Aktuelle Beispiele für kostenlose Konten mit Zinskomponente 2026
Die folgende Übersicht zeigt unterschiedliche Modelle mit Stand 25. September 2026. Sie ist keine Rangliste. Zinssätze sind variabel oder zeitlich befristet und sollten unmittelbar vor der Eröffnung auf der Anbieterseite geprüft werden.
| Modell | Monatliche Grundgebühr | Zinskomponente | Wichtiger Unterschied |
|---|---|---|---|
| C24 Smart | 0 € | 0,75 % p.a. direkt auf dem Girokonto bis 50.000 € | Direkter Girozins, quartalsweise Auszahlung |
| Trade Republic | Keine monatlichen Kontokosten laut Anbieter | aktuell 2,5 % auf nicht investiertes Cash | Cash kann auf Partnerbanken und Geldmarktstrukturen verteilt sein; nicht mit klassischem Einlagenzins gleichsetzen |
| ING Girokonto + Extra-Konto | Girokonto abhängig von den Giro-Bedingungen | bis 30.09.2026 bei Kombi-Eröffnung 3,75 % p.a. für 4 Monate, danach aktuell 0,75 % auf dem Extra-Konto | Kein Zins auf dem Girokonto selbst |
| Revolut Standard + Tagesgeld | Standardplan ohne Monatsgebühr | separates Tagesgeld; aktuell variable Basis- und Aktionssätze | Zins gilt auf Tagesgeld, nicht automatisch auf dem Zahlungskonto |
Der BaFin-Kontenvergleich hilft zusätzlich dabei, Girokonten nach Gebühren, Karten und weiteren Merkmalen zu prüfen.
C24 Smart: kostenloses Girokonto mit direkter Verzinsung
C24 ist 2026 ein klares Beispiel für ein Girokonto, bei dem die Verzinsung tatsächlich auf dem laufenden Giroguthaben stattfindet. Das Smartkonto kostet nach Angaben der Bank 0 Euro pro Monat.
Auf der Zinsseite nennt C24 aktuell 0,75 % p.a. auf dem Girokonto bis zu 50.000 Euro. Die Zinsen werden quartalsweise ausgezahlt. Pockets werden ebenfalls verzinst, dort gelten eigene Höchstbeträge; für das Tagesgeldpocket nennt C24 ebenfalls 0,75 % p.a.
Das macht C24 interessant für Personen, die ihren normalen Liquiditätspuffer nicht ständig zwischen Giro- und Tagesgeld verschieben möchten. Gleichzeitig sollte man prüfen, ob die übrigen Leistungen – etwa Anzahl kostenloser Bargeldabhebungen, Karten und Bargeldeinzahlungen – zum eigenen Nutzungsverhalten passen.
Trade Republic: Girofunktionen und verzinstes Cash
Trade Republic hat sein Angebot in den vergangenen Jahren um Girofunktionen erweitert. Für Kundinnen und Kunden mit aktiviertem Girokonto sind unter anderem SEPA-Zahlungen und eine eigene IBAN relevant. Auf der aktuellen deutschen Startseite nennt Trade Republic 2,5 % Zinsen auf nicht investiertes Cash und keine monatlichen Kontokosten.
Wichtig ist die Produktstruktur: Trade Republic erklärt, dass Cash bei Partnerbanken liegen und bei höheren Guthaben auch über Geldmarktstrukturen abgebildet werden kann. Deshalb sollte man hier Einlagensicherung und Investmentstruktur getrennt prüfen. Geldmarktanteile sind keine klassische Bankeinlage und können anderen Risiken unterliegen.
ING: Girokonto plus verzinstes Extra-Konto
Bei der ING ist die Trennung besonders klar. In der Girokonto-FAQ beantwortet die Bank die Frage nach Girozinsen ausdrücklich mit „Nein“. Zinsen gibt es stattdessen auf dem kostenlosen Extra-Konto, das bei einer Girokonto-Eröffnung mit eröffnet werden kann.
Für eine Kombi-Eröffnung nennt die ING aktuell bis zum 30. September 2026 einen Aktionszins von 3,75 % p.a. für vier Monate auf das erste Extra-Konto bis 250.000 Euro, sofern die Aktionsvoraussetzungen erfüllt sind. Danach gilt laut aktueller Konditionen ein variabler Zinssatz von 0,75 % p.a.
Dieses Modell kann interessanter sein als direkter Girozins, wenn du bereit bist, Überschüsse konsequent auf das Extra-Konto zu verschieben. Für Geld, das dauerhaft auf dem Girokonto liegt, gibt es dagegen keinen Guthabenzins.
Revolut: kostenloser Standardplan, Zinsen auf separatem Tagesgeld
Revolut bietet einen Standardplan ohne monatliche Abogebühr und daneben ein separates Tagesgeldprodukt. Die aktuellen Konditionen unterscheiden zwischen regulären variablen Sätzen und zeitlich begrenzten Aktionen.
Für berechtigte neue Kundinnen und Kunden in Deutschland nennt Revolut derzeit eine Aktion mit 4,25 % p.a. unter bestimmten Voraussetzungen und für einen begrenzten Zeitraum. In den vorvertraglichen Informationen werden für den Standardplan niedrigere variable Basissätze genannt. Damit eignet sich Revolut gut als Beispiel dafür, warum ein auffälliger Werbezins immer zusammen mit Dauer, Höchstbetrag und Aktionsbedingungen gelesen werden muss.
Auch hier gilt: Die Zinsen werden auf dem Tagesgeldkonto erwirtschaftet, nicht einfach auf jedem Euro des laufenden Zahlungskontos.
Warum der höchste Zinssatz nicht automatisch das beste Girokonto ergibt
Ein Zinsunterschied von einem oder zwei Prozentpunkten wirkt groß, kann bei kleineren Guthaben aber weniger wichtig sein als Kontogebühren oder Kartengebühren. Wer durchschnittlich nur 2.000 Euro auf dem Girokonto hält, erzielt bei 1 % p.a. gerade einmal 20 Euro Bruttozins im Jahr.
Eine monatliche Kontoführungsgebühr von 5 Euro würde dagegen 60 Euro pro Jahr kosten. Deshalb sollte ein Girokonto mit Zinsen zuerst als Zahlungskonto funktionieren: günstige Karten, passende Bargeldversorgung, keine unerwarteten Fremdwährungsgebühren und realistische Bedingungen sind wichtiger als ein kurzfristiger Zinsvorteil.
Auch der durchschnittliche Kontostand zählt. Viele Menschen erhalten am Monatsanfang Gehalt, zahlen kurz danach Miete und Rechnungen und halten nur einen kleinen Rest dauerhaft auf dem Girokonto. Dann wird der beworbene Jahreszins nur auf einen relativ niedrigen Durchschnittsbetrag angewendet. Wer dagegen bewusst einen Notgroschen auf dem Girokonto hält, profitiert stärker von direkter Verzinsung.
So viel bringen 0,75 %, 2,5 % oder 3,75 % in Euro
Prozentwerte lassen sich leichter bewerten, wenn man sie in Euro umrechnet. Die folgenden Beispiele sind vereinfachte Bruttorechnungen ohne Steuern und unter der Annahme, dass der jeweilige Zinssatz für den gesamten betrachteten Zeitraum unverändert gilt.
| Guthaben | 0,75 % p.a. für 12 Monate | 2,5 % p.a. für 12 Monate | 3,75 % p.a. für 4 Monate |
|---|---|---|---|
| 5.000 € | 37,50 € | 125,00 € | ca. 62,50 € |
| 10.000 € | 75,00 € | 250,00 € | ca. 125,00 € |
| 25.000 € | 187,50 € | 625,00 € | ca. 312,50 € |
Bei Aktionen ist die Laufzeit entscheidend. Ein hoher Vier-Monats-Zins darf nicht wie ein dauerhaft garantierter Jahreszins behandelt werden.
Zinsgrenzen und Höchstbeträge richtig prüfen
Viele Zinsangebote gelten nur bis zu einem bestimmten Guthaben. Bei C24 nennt die Bank für das Girokonto aktuell eine Verzinsung bis 50.000 Euro. Andere Anbieter setzen je nach Produkt andere Grenzen oder staffeln den Zinssatz.
Wer größere Beträge parkt, sollte deshalb nicht nur auf den beworbenen Satz schauen, sondern fragen: Bis zu welchem Betrag gilt er? Was passiert oberhalb der Grenze? Wird der niedrigere Satz nur auf den überschießenden Betrag oder auf das gesamte Guthaben angewendet?
Gerade bei sechsstelligen Guthaben spielt zusätzlich die Einlagensicherung eine wichtige Rolle.
Prüfe außerdem, ob mehrere Teilkonten jeweils eigene Grenzen haben. Bei manchen Anbietern gelten für Girokonto, Unterkonten und Tagesgeld unterschiedliche Höchstbeträge. Eine hohe Gesamtsumme kann deshalb teilweise zu einem anderen Satz verzinst werden. Für einen sauberen Vergleich solltest du die erwartete Guthabenverteilung auf die jeweiligen Konten abbilden.
Variable Zinsen können sich jederzeit ändern
Guthabenzinsen auf Giro- und Tagesgeldkonten sind meist variabel. Eine Bank kann den Zinssatz deshalb im Rahmen der vertraglichen Regeln anpassen. Aktionszinsen laufen zudem häufig nach wenigen Monaten aus und wechseln anschließend auf einen niedrigeren Basiszins.
Für einen fairen Vergleich solltest du deshalb zwischen Aktionszins, Basiszins und garantiertem Zeitraum unterscheiden. Ein Konto mit dauerhaft moderatem Zins kann langfristig besser passen als ein Konto mit sehr hohem kurzfristigem Bonus, wenn du nicht regelmäßig wechseln möchtest.
Zinsänderungen hängen häufig mit dem allgemeinen Markt- und Leitzinsumfeld zusammen, können aber je nach Anbieter unterschiedlich schnell weitergegeben werden. Deshalb ist ein heute attraktives Konto nicht automatisch auch in sechs Monaten führend. Wer dauerhaft optimieren möchte, sollte Zins und Kontokosten regelmäßig neu prüfen, ohne wegen kleiner Unterschiede unnötig oft das Hauptkonto zu wechseln.
Zinsen und Steuern: Sparer-Pauschbetrag beachten
Zinsen gehören in Deutschland grundsätzlich zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. § 20 Absatz 9 Einkommensteuergesetz nennt einen Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro pro Person; zusammen veranlagte Ehegatten erhalten gemeinsam 2.000 Euro.
Bei deutschen Banken kann ein Freistellungsauftrag verhindern, dass innerhalb des verfügbaren Pauschbetrags automatisch Kapitalertragsteuer einbehalten wird. Wer mehrere Banken nutzt, muss den Freistellungsbetrag sinnvoll aufteilen und darf die persönliche Gesamtsumme nicht überschreiten.
Bei ausländischen oder komplexeren Produktstrukturen kann die steuerliche Behandlung abweichen. Im Zweifel ist eine individuelle steuerliche Beratung sinnvoll.
Einlagensicherung: bei Zinskonten besonders wichtig
Nach Angaben der BaFin sind gesetzlich geschützte Einlagen regelmäßig bis 100.000 Euro pro Kundin oder Kunde und Institut abgesichert. Dazu können Giroeinlagen und Tagesgeld gehören. Bei Gemeinschaftskonten hat grundsätzlich jeder Kontoinhaber einen eigenen Anspruch.
Entscheidend ist aber, ob dein Geld wirklich als Bankeinlage geführt wird. Bei Modellen, die Gelder teilweise in Geldmarktfonds oder andere Wertpapierstrukturen leiten, greift nicht automatisch dieselbe Einlagensicherung. Solche Bestandteile können getrennt verwahrt werden, unterliegen aber anderen Risiken.
Deshalb sollte der Sicherheitsvergleich immer auf die konkrete Produktstruktur und nicht nur auf den Markennamen schauen.
Kontogebühr, Karten und Bargeld können den Zinsvorteil auffressen
Ein kostenloses Girokonto kann bei Zusatzleistungen trotzdem Kosten verursachen. Typische Punkte sind physische Karten, zusätzliche Karten, Bargeldabhebungen nach einem Freikontingent, Bargeldeinzahlungen, Fremdwährungsentgelte oder ein Dispokredit.
Rechne deshalb den erwarteten Jahreszins gegen die voraussichtlichen Jahreskosten. Wenn du 75 Euro Zinsen verdienst, aber 50 Euro für Karten und 40 Euro für zusätzliche Bargeldabhebungen zahlst, bleibt unter dem Strich kein Vorteil.
Auch der Dispokredit gehört in die Rechnung. Guthabenzinsen von unter einigen Prozent pro Jahr können durch wenige Tage im teuren Dispo schnell aufgezehrt werden. Wenn dein Kontostand regelmäßig schwankt, kann ein niedriger Überziehungszins wirtschaftlich wichtiger sein als ein etwas höherer Guthabenzins.
Welches Zinsmodell passt zu welchem Nutzungsprofil?
Für maximale Einfachheit: Ein direkt verzinstes Girokonto kann sinnvoll sein, wenn du einen größeren Liquiditätspuffer auf dem Hauptkonto hältst und nicht ständig umbuchen möchtest.
Für höhere Sparzinsen: Ein kostenloses Girokonto plus separates Tagesgeld kann attraktiver sein, wenn du diszipliniert Überschüsse verschiebst und Aktionsbedingungen im Blick behältst.
Für Banking plus Investment: Hybride Modelle wie Trade Republic können interessant sein, wenn du zusätzlich Wertpapierfunktionen nutzt. Dann solltest du aber die Aufteilung von Cash, Einlagen und Geldmarktbestandteilen verstehen.
Für kleine Guthaben: Bei nur wenigen hundert oder tausend Euro auf dem Konto sind Gebührenfreiheit, Karten und Bargeld oft wichtiger als der Zinssatz.
Für Gehaltskonten: Achte zusätzlich auf Lastschriften, Echtzeitüberweisungen, Daueraufträge und eine zuverlässige Bargeldversorgung. Ein Zinsprodukt ist nur dann ein guter Ersatz für dein bisheriges Hauptkonto, wenn diese täglichen Funktionen genauso reibungslos funktionieren.
Für große Rücklagen: Verteile nicht allein wegen des Zinssatzes hohe Summen auf ein einziges Institut. Prüfe Sicherungsgrenzen und Produktstruktur und trenne kurzfristige Liquidität von langfristigen Anlagen.
Wenn dir Gebührenfreiheit wichtiger ist als eine Zinsaktion, vergleiche auch kostenlose Girokonten ohne Mindestgeldeingang und trenne dauerhafte Bedingungen von variablen Zinsen.
Checkliste: kostenloses Girokonto mit Zinsen vergleichen
Ein sinnvoller Vergleich beginnt mit deinem durchschnittlichen Kontostand. Schätze, wie viel Geld du tatsächlich dauerhaft auf Giro- oder Tagesgeld liegen lässt. Berechne daraus den erwarteten Jahreszins und ziehe alle realistischen Kontokosten ab.
Prüfe anschließend die Produktstruktur: Direkter Girozins ist bequem, Tagesgeld kann höher verzinst sein, hybride Cash-Modelle können zusätzliche Chancen und Besonderheiten haben. Erst danach lohnt sich die Entscheidung nach Komfort, Sicherheit und Rendite.
Eine einfache Rechenregel hilft: durchschnittliches verzinstes Guthaben × Zinssatz × Laufzeit ergibt ungefähr den Bruttozinsertrag. Davon ziehst du Kontoführung, Karten, Bargeldgebühren und andere erwartete Kosten ab. Bei zeitlich begrenzten Aktionen rechnest du danach zusätzlich mit dem Basiszins für den Rest des Jahres.
Wenn zwei Konten danach ähnlich abschneiden, sollten Bedienbarkeit, Support, Einlagensicherung und Wechselaufwand den Ausschlag geben. Ein Hauptkonto wird täglich genutzt; wenige Euro Zinsdifferenz sind selten wichtiger als ein verlässlicher Zahlungsverkehr.
Häufige Fragen zum kostenlosen Girokonto mit Zinsen
Gibt es kostenlose Girokonten, die direkt Zinsen zahlen?
Ja. C24 nennt aktuell für das kostenlose Smartkonto 0,75 % p.a. direkt auf dem Giroguthaben bis 50.000 Euro. Konditionen können sich ändern.
Ist Tagesgeld neben dem Girokonto dasselbe wie Girozinsen?
Nein. Bei einem separaten Tagesgeldkonto muss Geld auf dieses Sparkonto verschoben werden. Das laufende Giroguthaben selbst wird dann nicht verzinst.
Welches kostenlose Girokonto zahlt die höchsten Zinsen?
Das lässt sich nicht dauerhaft beantworten, weil Zinssätze, Aktionszeiträume und Produktstrukturen häufig wechseln. Vergleiche immer den aktuellen Basiszins, den Aktionszins und die Bedingungen.
Sind Zinsen auf dem Girokonto steuerpflichtig?
Grundsätzlich zählen Zinsen zu Kapitalerträgen. Der Sparer-Pauschbetrag beträgt nach § 20 Abs. 9 EStG 1.000 Euro pro Person beziehungsweise 2.000 Euro bei zusammen veranlagten Ehegatten.
Sind verzinste Guthaben bis 100.000 Euro geschützt?
Klassische Bankeinlagen sind im gesetzlichen Sicherungssystem regelmäßig bis 100.000 Euro pro Person und Institut geschützt. Bei Geldmarkt- oder Wertpapierstrukturen gelten andere Regeln, daher muss die konkrete Verwahrung geprüft werden.


