Kostenloses Girokonto für Studenten: das Wichtigste in Kürze
Ein kostenloses Girokonto für Studenten ist ein Konto, bei dem während des Studiums oder bis zu einer festgelegten Altersgrenze keine monatliche Kontoführungsgebühr anfällt. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass wirklich jede Leistung kostenlos ist. Die BaFin weist im Kontenvergleich ausdrücklich darauf hin, dass auch bei 0 Euro Kontoführung zusätzliche Entgelte entstehen können – zum Beispiel für bestimmte Karten, Bargeldeinzahlungen, Fremdwährung oder einzelne Serviceleistungen.
Für Studierende sind vor allem fünf Punkte wichtig: Altersgrenze, Nachweis des Studierendenstatus, Kartenkosten, Bargeldversorgung und die Konditionen nach Ende der Sonderregelung. Dazu kommen Auslandssemester, BAföG oder Nebenjob als mögliche Geldeingänge und ein eventueller Dispokredit.
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Was unterscheidet ein Studentenkonto von einem normalen Girokonto?
Technisch ist ein Studentenkonto meist ein gewöhnliches Girokonto mit besonderen Konditionen für eine bestimmte Zielgruppe. Überweisungen, Lastschriften, Daueraufträge, Kartenzahlungen und Online-Banking funktionieren grundsätzlich genauso wie bei einem normalen Privatkonto.
Der Unterschied liegt vor allem in den Sonderbedingungen. Manche Banken verzichten bis zu einer Altersgrenze auf die Kontoführungsgebühr, andere verlangen zusätzlich einen Ausbildungs- oder Studiennachweis. Wieder andere führen gar kein separates Studentenkonto, sondern stellen das normale Girokonto für junge Kundinnen und Kunden kostenlos bereit.
Deshalb lohnt es sich, nicht nur nach dem Begriff „Studentenkonto“ zu suchen. Ein reguläres kostenloses Girokonto ohne Studiennachweis kann für manche Studierende langfristig sogar unkomplizierter sein.
Studentenkonto oder normales kostenloses Girokonto?
Ein spezielles Studentenkonto kann attraktiv sein, wenn du noch einige Jahre innerhalb der Altersgrenze liegst und zusätzliche Leistungen bekommst. Ein normales kostenloses Girokonto kann dagegen interessanter sein, wenn es dauerhaft ohne Studierendenstatus günstig bleibt oder wenn du bereits kurz vor dem Ende des Studiums stehst.
- Studentenkonto: oft 0 Euro bis zu einer Altersgrenze, teilweise Nachweis erforderlich.
- Junges Girokonto: häufig altersabhängig, auch für Azubis oder Schüler nutzbar.
- Normales kostenloses Girokonto: kann an Mindestgeldeingang oder andere Aktivitätsbedingungen geknüpft sein.
Entscheidend ist nicht die Bezeichnung, sondern die Kostenstruktur über die nächsten Jahre.
Aktuelle Beispiele für Studentenkonten 2026
Die folgenden Modelle zeigen, wie unterschiedlich kostenlose Konten für Studierende ausgestaltet sind. Die Übersicht ist keine Rangliste, sondern ein Vergleich typischer Bedingungen mit Stand 25. September 2026.
| Anbieter | Kostenlos für Studierende | Wichtige Bedingung |
|---|---|---|
| ING | Ja, unter 28 Jahren | Danach 0 € bei 1.000 € monatlichem Geldeingang, sonst aktuell 4,90 €/Monat |
| DKB | Ja, unter 28 Jahren | Danach 0 € bei 700 € monatlichem Geldeingang; ohne Bedingung aktuell 4,50 €/Monat |
| Commerzbank StartKonto | Bis einschließlich 27 Jahre bei erfülltem Status | Studien-/Ausbildungsnachweis; bei Weiterführung ab 28 aktuell 9,90 €/Monat |
| Deutsche Bank Junges Konto | Für Studierende und weitere junge Zielgruppen bis 30 Jahre | Persönlicher Status und Altersgrenze beachten |
| comdirect Girokonto Aktiv | Unter 28 und im Studium kostenlos | Alternativ auch über Geldeingang oder Aktivitätskriterien kostenlos |
Zusätzlich gibt es regionale Sparkassen, Genossenschaftsbanken und weitere Anbieter mit Studentenkonten. Der BaFin-Kontenvergleich eignet sich, um weitere Konten nach Kosten und Merkmalen zu filtern.
Für die Entscheidung lohnt es sich, die Beispiele nicht nur nach der Monatsgebühr zu sortieren. Wer etwa eine girocard braucht, viel Bargeld nutzt oder länger im Ausland studiert, kann bei einem Konto mit 0 Euro Grundpreis trotzdem höhere Nebenkosten haben als bei einem anderen Modell. Die Produktdetails sollten deshalb immer mit dem eigenen Zahlungsprofil abgeglichen werden.
Altersgrenzen: 27, 28 oder 30 Jahre richtig lesen
Die Altersgrenze ist bei Studentenkonten einer der wichtigsten Punkte. „Unter 28“ bedeutet in der Praxis meist, dass die Sonderkondition bis vor dem 28. Geburtstag gilt. Andere Banken sprechen von „bis 30 Jahre“ oder definieren eigene Zielgruppen.
Wer bereits 26 oder 27 Jahre alt ist, sollte deshalb besonders genau prüfen, wie lange die kostenlose Phase noch dauert. Ein Konto, das heute 0 Euro kostet, kann schon nach wenigen Monaten in ein kostenpflichtiges Modell wechseln. Für ältere Studierende kann ein reguläres Girokonto mit realistisch erfüllbarer Geldeingangsbedingung besser planbar sein.
Auch die Formulierung in den Bedingungen zählt: Einige Banken knüpfen die Kostenfreiheit ausschließlich an das Alter, andere zusätzlich an Ausbildung oder Studium. Damit kann ein Studienabbruch, eine längere Übergangsphase nach dem Bachelor oder ein später Studienstart unterschiedlich behandelt werden. Im Zweifel sollte vor der Eröffnung geklärt werden, welche Statusänderungen gemeldet werden müssen.
Braucht man einen Studiennachweis?
Das hängt vom Anbieter ab. Die Commerzbank verlangt beim StartKonto einen gültigen Ausbildungs- oder Studierendenstatus. comdirect nennt für die altersabhängige Kostenfreiheit Studium, Praktikum, Ausbildung oder Schule, verzichtet laut eigener FAQ aber auf einen gesonderten Nachweis. Bei ING und DKB spielt für die kostenlose Kontoführung vor allem das Alter eine zentrale Rolle.
Falls ein Nachweis verlangt wird, solltest du Fristen beachten. Banken können regelmäßig eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung oder einen anderen Statusnachweis anfordern. Fehlt dieser, können Sonderkonditionen entfallen.
Eine digitale Immatrikulationsbescheinigung lässt sich meist schnell bereitstellen. Trotzdem ist sinnvoll, im Kalender zu notieren, wann ein neuer Nachweis fällig werden könnte. Wer das versäumt, riskiert je nach Kontomodell nicht die Kontoschließung, aber möglicherweise den Verlust der vergünstigten Konditionen.
Was passiert nach Ende von Studium oder Altersgrenze?
Viele Studierende achten bei der Eröffnung auf die aktuelle Gebühr, aber nicht auf die Zeit danach. Genau hier entstehen oft die größten Unterschiede. Manche Konten bleiben kostenlos, wenn später ein bestimmter monatlicher Geldeingang erreicht wird. Andere wechseln automatisch oder vertraglich in ein kostenpflichtiges Modell.
Prüfe deshalb bereits vor der Eröffnung: Welche Grundgebühr gilt später? Muss dann Gehalt eingehen? Kannst du kostenlos in ein anderes Kontomodell wechseln? Und bleiben Karten und Bargeldkonditionen gleich? Ein rechtzeitiger Kontowechsel vor Ende der Sonderkondition kann unnötige Gebühren vermeiden.
Besonders wichtig ist der Übergang in den ersten Beruf. Sobald Gehalt eingeht, erfüllen viele Absolventinnen und Absolventen zwar automatisch eine Mindestgeldeingangsbedingung. Bei Berufseinstieg, Referendariat, Praktikum oder Jobsuche kann der monatliche Betrag aber schwanken. Ein Konto mit hoher Schwelle kann dann unerwartet kostenpflichtig werden.
Debitkarte, girocard und Kreditkarte: was ist wirklich inklusive?
Bei Studentenkonten ist häufig mindestens eine Debitkarte enthalten. Eine zusätzliche girocard oder echte Kreditkarte kann jedoch extra kosten oder an Bonität und Geldeingang gebunden sein.
Beispielsweise enthält das ING-Konto aktuell eine Visa Debitkarte; die optionale girocard kostet laut Preisverzeichnis zusätzlich. Beim Commerzbank StartKonto ist eine Girocard enthalten, während die Young Visa Kreditkarte für volljährige Studierende an weitere Voraussetzungen wie regelmäßigen Geldeingang und Bonitätsprüfung geknüpft ist.
Für den Alltag genügt vielen eine Debitkarte. Für Mietwagen, Hotelkautionen oder bestimmte Reisen kann eine echte Kreditkarte trotzdem relevant sein.
Die Begriffe sind dabei nicht austauschbar: Eine Debitkarte belastet das Girokonto in der Regel direkt, eine klassische Kreditkarte rechnet häufig gesammelt ab und kann einen separaten Verfügungsrahmen haben. Eine girocard wiederum ist vor allem in Deutschland relevant. Wer nur auf das Wort „Karte inklusive“ schaut, übersieht leicht diese Unterschiede.
Bargeld abheben und einzahlen: auf Netzwerk und Limits achten
Ein Studentenkonto kann kostenlos geführt werden und trotzdem beim Bargeld unpraktisch sein. Prüfe, an welchen Automaten du kostenlos abheben kannst, ob ein Mindestabhebebetrag gilt und ob es Begrenzungen pro Monat gibt.
Bei Filialbanken spielt häufig ein Geldautomatenverbund eine Rolle; bei Direktbanken ist oft die Visa- oder Mastercard-Infrastruktur entscheidend. Bargeldeinzahlungen sind bei reinen Onlinebanken meist eingeschränkter und können über Handelspartner oder ausgewählte Automaten laufen. Wer regelmäßig Trinkgeld, Nebenjob-Einnahmen oder Bargeld einzahlen muss, sollte diesen Punkt höher gewichten.
Auch die Mindesthöhe einer kostenlosen Abhebung kann im Studentenalltag störend sein, wenn nur kleine Beträge benötigt werden. Bei Automaten im Ausland können zusätzlich Betreiberentgelte entstehen, die die eigene Bank nicht beeinflusst. Für Studierende mit häufigen Barzahlungen ist deshalb ein dichtes und transparentes Bargeldnetz ein eigenes Auswahlkriterium.
Auslandssemester: Fremdwährung und Bargeld werden wichtiger
Für ein Auslandssemester reicht es nicht, dass das Girokonto in Deutschland kostenlos ist. Außerhalb des Euroraums können Fremdwährungsentgelte, Automatengebühren oder ungünstige Umrechnungskurse anfallen. Auch der Aktivstatus eines Kontos kann Einfluss darauf haben, ob weltweite Zahlungen oder Abhebungen kostenfrei sind.
Prüfe vor der Reise außerdem, ob die Karte im Zielland weit verbreitet ist, wie schnell Ersatzkarten geliefert werden und ob sich Karten in der App temporär sperren lassen. Eine zweite, getrennte Zahlungsmöglichkeit ist für längere Auslandsaufenthalte sinnvoll.
Innerhalb des Euroraums sind Euro-Zahlungen meist einfacher zu kalkulieren als in Ländern mit anderer Währung. Bei Fremdwährungen sollte man neben dem prozentualen Auslandseinsatzentgelt auch auf den verwendeten Wechselkurs achten. Für längere Aufenthalte kann außerdem eine Karte ohne hohe Ersatzkarten- oder Notfallkosten wichtiger sein als ein einmaliger Kontoeröffnungsbonus.
BAföG, Nebenjob und Mindestgeldeingang
Einige Konten bleiben nach Ende der Altersvorteile kostenlos, wenn monatlich ein bestimmter Betrag eingeht. Dabei kann entscheidend sein, welche Zahlungen die Bank als Geldeingang anerkennt. Gehalt, Nebenjob, BAföG oder andere Überweisungen können je nach Anbieter zählen; Eigenüberträge können dagegen ausgeschlossen sein.
ING nennt aktuell 1.000 Euro monatlichen Geldeingang als Alternative zur Altersregelung. Bei der DKB liegt die Schwelle aktuell bei 700 Euro. Wer im Studium schwankende Einkünfte hat, sollte prüfen, ob die Bedingung wirklich jeden Monat zuverlässig erfüllt werden kann.
Wer BAföG, Unterhalt, Stipendium und Nebenjob kombiniert, erreicht eine Schwelle möglicherweise in mehreren Teilbeträgen. Ob das akzeptiert wird, steht in den Bedingungen des Anbieters. Wichtig ist außerdem, ob Eigenüberweisungen vom eigenen Zweitkonto ausgeschlossen sind. So lässt sich vermeiden, eine Kostenfreiheit einzuplanen, die später nicht anerkannt wird.
Dispokredit für Studenten: bequem, aber teuer
Ein Dispokredit ist kein Bestandteil, der ein Konto automatisch besser macht. Er schafft kurzfristige Liquidität, verursacht aber variable Sollzinsen. Gerade bei Studierenden mit unregelmäßigem Einkommen kann ein dauerhaft genutzter Dispo schnell teuer werden.
ING nennt für Studierende unter 28 aktuell auf Wunsch eine eingeräumte Kontoüberziehung bis 500 Euro ohne Einreichung weiterer Unterlagen. Das bedeutet nicht, dass die Nutzung kostenlos ist. Auch die DKB weist für Überziehungen einen variablen Dispozins aus. Nutze den Dispo daher eher als kurzfristige Reserve als zur dauerhaften Finanzierung.
Wenn regelmäßig Geld fehlt, ist ein Dispo meist kein nachhaltiger Puffer. Sinnvoller ist es, zunächst Fixkosten, Semesterbeitrag, Miete und wiederkehrende Abbuchungen zu planen. Schon wenige Monate dauerhafte Überziehung können die Vorteile eines kostenlosen Kontos durch Zinskosten deutlich übersteigen.
Studentenkonto online eröffnen: diese Unterlagen brauchst du
Die Kontoeröffnung läuft bei vielen Banken vollständig online. Typischerweise brauchst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, persönliche Daten, eine Adresse und eine Legitimation per VideoIdent, eID, PostIdent oder bankeigener Identitätsprüfung.
Wenn das Konto ausdrücklich an den Studierendenstatus geknüpft ist, kann zusätzlich eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung verlangt werden. Bei ausländischen Studierenden können je nach Bank weitere Anforderungen zu Wohnsitz, Steueridentifikation oder Aufenthaltsstatus hinzukommen.
Bei einem Umzug zum Studienort sollte die Meldeadresse aktuell sein, weil Banken Karten oder wichtige Unterlagen per Post versenden können. Internationale Studierende sollten vorab prüfen, welche Ausweisdokumente und Aufenthaltsnachweise akzeptiert werden. Dadurch lässt sich vermeiden, dass ein digital gestarteter Antrag später wegen fehlender Unterlagen hängen bleibt.
SCHUFA, Ablehnung und Basiskonto
Ein normales Girokonto kann nach interner Prüfung abgelehnt werden. Das gilt besonders dann, wenn zusätzlich ein Dispokredit oder eine Kreditkarte beantragt wird. Eine Ablehnung eines regulären Studentenkontos bedeutet aber nicht automatisch, dass du ohne Zahlungskonto bleiben musst.
Das deutsche Zahlungskontengesetz sieht unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf ein Basiskonto vor. Ein Basiskonto ist jedoch nicht zwingend kostenlos und bietet nicht automatisch einen Dispo. Der BaFin-Kontenvergleich zeigt auch Basiskonten und deren Entgelte.
Eine SCHUFA-Prüfung ist vor allem dann relevant, wenn Kreditfunktionen gewünscht werden. Ein Konto auf Guthabenbasis reduziert dieses Kreditrisiko, ist aber nicht automatisch identisch mit einem gesetzlichen Basiskonto. Wer ein Basiskonto benötigt, sollte die gesetzlichen Voraussetzungen und die konkreten Entgelte getrennt vom Studentenkonto vergleichen.
App, Echtzeitüberweisung und mobile Wallets
Im Studienalltag sind digitale Funktionen oft wichtiger als Filialservices. Achte auf Push-Benachrichtigungen, Kartensteuerung, Apple Pay oder Google Pay, Echtzeitüberweisungen und eine übersichtliche Umsatzdarstellung.
Praktisch ist außerdem, wenn du Kartenlimits selbst ändern, eine verlorene Karte sofort sperren und Dokumente digital abrufen kannst. Bei WG-Ausgaben oder gemeinsamen Reisen hilft eine gute App dabei, Zahlungen schnell nachzuvollziehen.
Eine gute App kann außerdem bei Sicherheitsfragen helfen: Login per Biometrie, individuelle Kartenlimits, Push-Nachrichten und sofortige Kartensperre verkürzen die Reaktionszeit bei Verlust oder verdächtigen Umsätzen. Gerade im Auslandssemester oder auf Reisen ist das praktisch, weil nicht jede Änderung über eine Filiale laufen muss.
Studentenkonto mit Prämie: Bonus getrennt vom Konto bewerten
Banken werben regelmäßig mit Startguthaben, Cashback oder zeitlich befristeten Bonusaktionen. Solche Prämien können attraktiv sein, sollten aber nicht das wichtigste Auswahlkriterium sein. Prüfe, welche Bedingungen gelten: Geldeingang, aktive Nutzung, Werbeeinwilligung, Fristen oder eine bestimmte Zahl von Buchungen.
Eine einmalige Prämie kann ein Konto mit dauerhaft höheren Karten- oder Kontoführungsgebühren langfristig nicht automatisch günstiger machen. Vergleiche deshalb zuerst die laufenden Kosten und erst danach den Bonus.
Bei zeitlich begrenzten Aktionen sollten die Fristen dokumentiert werden. Manche Boni setzen mehrere Monate aktive Nutzung voraus und werden erst später ausgezahlt. Wer das Konto nur wegen einer Prämie eröffnet und direkt wieder wechseln möchte, kann die Bedingungen verfehlen oder unnötigen Aufwand für Kontowechsel und neue Karten erzeugen.
Für Studierende mit schwankenden Einnahmen kann auch ein kostenloses Girokonto ohne Mindestgeldeingang interessant sein, das nicht an BAföG, Nebenjob oder Elternüberweisungen geknüpft ist.
Für Studierende gibt es zeitweise spezielle Startguthaben-Aktionen; der Ratgeber kostenloses Girokonto mit Startguthaben ordnet aktuelle Angebote und Bedingungen ein.
Checkliste vor der Kontoeröffnung
- Wie lange gilt 0 Euro Kontoführungsgebühr?
- Gibt es eine Altersgrenze und wie wird sie definiert?
- Muss ich regelmäßig eine Immatrikulationsbescheinigung vorlegen?
- Welche Debit-, girocard- oder Kreditkarten sind inklusive?
- Wo kann ich kostenlos Bargeld abheben und einzahlen?
- Welche Fremdwährungsentgelte gelten im Auslandssemester?
- Was kostet der Dispo?
- Welche Bedingungen gelten nach Ende der Studentenregelung?
- Gibt es einen Mindestgeldeingang und welche Zahlungen zählen?
- Wie einfach kann ich später das Kontomodell oder die Bank wechseln?
Wenn zwei Konten ähnlich wirken, hilft eine einfache Jahresrechnung: Grundgebühr plus Kartenkosten plus typische Bargeld- und Auslandskosten. Ziehe eine einmalige Prämie erst danach ab. So vergleichst du nicht Werbeversprechen, sondern die voraussichtlichen Gesamtkosten deines ersten Nutzungsjahres und die Bedingungen danach.
Häufige Fragen zum kostenlosen Girokonto für Studenten
Ist ein Studentenkonto wirklich kostenlos?
Oft ist die monatliche Kontoführung während einer Alters- oder Studienregelung kostenlos. Für Karten, Bargeld, Fremdwährung oder besondere Services können trotzdem Gebühren entstehen.
Bis zu welchem Alter sind Studentenkonten kostenlos?
Das ist je nach Bank unterschiedlich. Häufig liegen Grenzen bei unter 28 Jahren; andere Angebote gelten bis 30 Jahre oder koppeln die Kostenfreiheit stärker an den Studierendenstatus.
Brauche ich immer eine Immatrikulationsbescheinigung?
Nein. Manche Banken verlangen einen Nachweis, andere stellen das Konto allein aufgrund des Alters kostenlos bereit oder verzichten laut eigener Regelung auf einen gesonderten Nachweis.
Kann BAföG als Geldeingang zählen?
Das kann möglich sein, hängt aber von der Definition des jeweiligen Anbieters ab. Prüfe die konkreten Bedingungen zum Mindestgeldeingang.
Was passiert nach dem Studium?
Je nach Konto endet die Sonderkondition, es gilt eine Altersgrenze oder das Konto bleibt bei ausreichendem monatlichem Geldeingang kostenlos. Prüfe diese Folgekonditionen schon vor der Eröffnung.


